Bad Marienberg (www.aktiencheck.de)
⚠️ Trotz schwachem Q2-Ergebnis - Deutsche Bank hält an Brenntag-Buy-Rating fest!
Nach den enttäuschenden Q2-Zahlen steht die Aktie der Brenntag SE (ISIN: DE000A1DAHH0, WKN: A1DAHH, Ticker-Symbol: BNR, NASDAQ OTC-Symbol: BNTGF) unter Druck. Der Xetra-Kurs fiel zuletzt um 2,58% auf 55,14 EUR. Doch es gibt auch Stimmen der Zuversicht: Deutsche Bank Research hat am 14.07.2025 ihre Aktienanalyse veröffentlicht und bleibt bei ihrer positiven Einschätzung - Kursziel 75 EUR, Rating "buy".
Analyst Tristan Lamotte erkennt zwar die Enttäuschung im Zahlenwerk, verweist aber auf strukturelle Stärken und mittelfristige Erholungschancen. Laut Deutsche Bank sei der Rücksetzer eher ein Weckruf als ein Grund zur Flucht.
🗣️ Analystenzitat: "Der Rückgang widerspricht der üblichen Saisonalität - aber nicht dem Potenzial"
In seinem Kommentar erklärt Tristan Lamotte: "Das operative Ergebnis (Ebita) liegt im zweiten Quartal gut 7% unter dem Konsens. Der Rückgang auch im Vergleich zum Vorquartal steht der sonst üblichen Saisonalität entgegen."
Doch Lamotte macht klar: Die Abweichung sei temporärer Natur. Die Deutsche Bank sieht in der aktuellen Schwächephase eine Gelegenheit, sich bei Brenntag zu positionieren, bevor die operative Basis wieder anzieht.
📊 Kursziel 75 EUR: Warum die Deutsche Bank an Brenntag glaubt
Das bestätigte Kursziel von 75 EUR signalisiert einen Aufschlag von mehr als 35% gegenüber dem aktuellen Kurs. Laut Tristan Lamotte ist dieser Optimismus gerechtfertigt: "Brenntag verfügt über robuste Geschäftssegmente mit hoher Preissetzungsmacht in strukturell wachsenden Märkten."
Er verweist zudem auf das laufende Effizienzprogramm, das im Jahresverlauf zunehmend wirken soll. Außerdem seien mögliche Veräußerungen von Randaktivitäten ein zusätzlicher Kurstreiber.
🔍 Deutsche Bank erkennt operatives Fundament - trotz Zahlenrückschlag
Tristan Lamotte sieht den Gewinnrückgang als Delle - nicht als Trendwende. Die Aktienanalyse der Deutschen Bank betont: "Die Umsatzqualität bleibt hoch, die Pipeline für das zweite Halbjahr ist intakt."
In der Chemiedistribution sei Brenntag laut Lamotte "strategisch stark aufgestellt, mit globaler Reichweite und differenzierter Kundenzugangsstruktur". Die Kombination aus Skaleneffekten und Digitalisierung biete mittelfristiges Margenpotenzial.
📉 Risiken nicht unterschätzen - aber einordnen
- Kurzfristige Schwäche: Das verfehlte Q2-Ergebnis hat das Vertrauen am Markt vorübergehend belastet.
- Makroökonomisches Umfeld: Globale Nachfrageschwächen könnten weitere Quartale belasten.
- Margendruck: Steigende Kosten im Logistikbereich könnten vorübergehend auf das operative Ergebnis drücken.
✅ Chancen für Anleger
- Bewertung: Mit einem Kurs von 55,14 EUR erscheint Brenntag unterbewertet - insbesondere im Vergleich zum Buchwert und Peer-Group.
- Strukturelle Marktstellung: Als weltweit führender Chemiedistributor ist Brenntag ein stabiler Langfristwert.
- Turnaround-Potenzial: Das angekündigte Sparprogramm sowie mögliche Portfolioanpassungen könnten 2026 zu positiver Dynamik führen.
🧠 Fazit: Brenntag - ein solider Kandidat mit Rebound-Chance
Die Q2-Zahlen haben einen Dämpfer geliefert - keine Frage. Doch Analyst Tristan Lamotte von der Deutschen Bank bleibt gelassen: Mit einem Kursziel von 75 EUR und einem Rating "buy" zeigt er, dass er an die fundamentale Stärke von Brenntag glaubt.
Wer Schwächephasen als Einstiegsgelegenheit versteht, könnte in den kommenden Monaten belohnt werden - vorausgesetzt, das Management liefert im zweiten Halbjahr. Die Ampel steht auf "Abwarten und Beobachten" - mit positiver Tendenz.
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Autor: Redaktion, aktiencheck.de
Veröffentlicht am: 14. Juli 2025
Disclaimer:
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Aktien unterliegen Risiken, einschließlich des möglichen Verlusts des eingesetzten Kapitals. Die Redaktion übernimmt keine Haftung für etwaige Entscheidungen auf Basis dieses Artikels. (14.07.2025/ac/a/d)